Gesunde Gefäße schützen

Risiken frühzeitig erkennen

Arteriosklerose der Halsschlagadern und Hirnarterien

Wenn Durchblutungsstörungen zum Risiko werden

Beschwerden wie plötzliches Kribbeln, Sehstörungen, kurze Sprachprobleme oder Schwindel können erste Hinweise auf eine Durchblutungsstörung im Gehirn sein. Häufig steckt dahinter eine Verengung der Halsschlagader (Karotisstenose) oder eine Arteriosklerose der hirnversorgenden Gefäße.

Diese Veränderungen entstehen meist über viele Jahre hinweg unbemerkt. Umso wichtiger ist es, Risiken frühzeitig zu erkennen und gezielt bei Ihren Neurologen Rhein-Sieg abzuklären.

Warum eine verengte Halsschlagader gefährlich sein kann

Bei der Arteriosklerose kommt es zu Ablagerungen in den Gefäßwänden. Diese können die Gefäße verengen und die Durchblutung des Gehirns beeinträchtigen. Zusätzlich besteht die Gefahr, dass sich kleine Partikel lösen und in die Hirngefäße gelangen.

Eine Karotisstenose ist daher ein wichtiger Risikofaktor für einen Schlaganfall, auch wenn zunächst keine Beschwerden auftreten.

Warnsignal TIA: „Mini-Schlaganfall“ ernst nehmen

Vorübergehende neurologische Ausfälle werden als transitorische ischämische Attacke (TIA) bezeichnet. Viele Betroffene sprechen auch von einem „Mini-Schlaganfall“.

Typische Symptome sind:

  • plötzlich auftretende Lähmungen oder Schwäche einer Körperseite
  • vorübergehende Sprachstörungen
  • Sehstörungen, häufig auf einem Auge
  • Schwindel oder Unsicherheit


Diese Beschwerden bilden sich zwar oft wieder zurück, sind aber ein ernstes Warnsignal. Eine TIA geht häufig einer größeren Durchblutungsstörung voraus und sollte immer zeitnah neurologisch abgeklärt werden.

Häufige Formen von Gefäßveränderungen

Zu den wichtigsten Veränderungen der hirnversorgenden Gefäße zählen:

Karotisarteriosklerose

Mit Ablagerungen in der Halsschlagader

Karotisstenose

Als relevante Einengung der Gefäße

Veränderungen der Hirnarterien

Die die Durchblutung des Gehirns beeinflussen

Diese Veränderungen können das Schlaganfallrisiko deutlich erhöhen.

Ursachen und Risikofaktoren

Die Entstehung von Gefäßverengungen wird durch verschiedene Faktoren begünstigt. Dazu gehören insbesondere Bluthochdruck, Diabetes mellitus, erhöhte Blutfettwerte, Rauchen und Herzrhythmusstörungen. Da diese Risikofaktoren häufig lange unbemerkt bleiben, spielt die Schlaganfallvorsorge eine entscheidende Rolle.

Diagnostik: Halsschlagader und Hirngefäße gezielt untersuchen

In unserer neurologischen Praxis untersuchen wir die hirnversorgenden Gefäße mit modernen Ultraschallverfahren. Diese ermöglichen eine genaue Beurteilung von:

  • Gefäßwänden und Ablagerungen
  • Durchblutung und Fließeigenschaften
  • Gefäßverengungen (Stenosen)


Ergänzend kann auch die Untersuchung der Hirnarterien erfolgen, um ein vollständiges Bild der Durchblutungssituation zu erhalten.

Behandlung und Vorbeugung der Arteriosklerose

Im Mittelpunkt steht die konsequente Behandlung der Risikofaktoren. Dazu gehören insbesondere die Einstellung von Blutdruck, Blutzucker und Cholesterin sowie eine Anpassung des Lebensstils.

Je nach Befund können zusätzliche Maßnahmen sinnvoll sein, die individuell abgestimmt werden.

Früh erkennen, Schlaganfall vermeiden

Da Gefäßverengungen oft lange keine Beschwerden verursachen, ist die frühzeitige Untersuchung der Halsschlagadern ein wichtiger Bestandteil der Schlaganfallvorsorge.

Wenn Sie Beschwerden wie Schwindel, kurzzeitige Ausfälle oder Unsicherheit verspüren oder Ihr persönliches Risiko einschätzen lassen möchten, ist eine neurologische Abklärung sinnvoll.

Wir bieten Ihnen eine gezielte Untersuchung der hirnversorgenden Gefäße sowie eine individuelle Risikoeinschätzung der Arteriosklerose.

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Häufige Fragen zur Arteriosklerose

Was bedeutet es, wenn die Halsschlagader verengt ist?

Bei einer Verengung der Halsschlagader haben sich Ablagerungen in der Gefäßwand gebildet, die den Blutfluss zum Gehirn beeinträchtigen können. Viele Betroffene merken davon zunächst nichts. Trotzdem kann dadurch das Risiko für Durchblutungsstörungen oder einen Schlaganfall steigen.

Die wichtigste Untersuchung ist ein spezieller Ultraschall der hirnversorgenden Gefäße. Damit lassen sich Gefäßwände, Durchblutung und mögliche Engstellen gut beurteilen – schmerzfrei und ohne Strahlenbelastung.

Bereits bestehende Ablagerungen verschwinden meist nicht vollständig. Ziel der Behandlung ist deshalb, das Fortschreiten zu bremsen und das Risiko für Schlaganfälle zu senken. 

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